Archiv für Begriffsklärung

Wie funktioniert ein Abstattungskredit?

Ein Abstattungskredit ist eine private Darlehensart, bei der ein Kreditbetrag vereinbart wird, welcher sofort nach Vertragsabschluss ausgezahlt wird. Eine Besonderheit besteht hierbei bei der Zins- und Tilgungszahlung: Die Tilgungsrate bleibt stets gleich, die Zinsen dagegen sinken von Zeit zu Zeit, da dank der Tilgung auch der Gesamtbetrag niedriger wird. Durch das Sinken der Zinsen und die Konstanz der Tilgung, wird die Belastung für den Kreditnehmer im Laufe der Zeit insgesamt geringer.

Beispiel:
Angenommen, der Kreditnehmer bekomme ein Darlehensbetrag von 100.000 € mit einer Verzinsung von 7 % p.a. und einer entsprechenden Tilgungsrate von 2 % p.a. Damit belaufen sich die Zinsen auf 7.000 € und die Tilgung auf 2.000 €. Die Gesamtrate pro Jahr beträgt also 9.000 €. Am Ende des ersten Jahres bleibt aufgrund der Tilgung noch eine Restschuld von 98.000 € übrig, bezahlt sind aber bereits 9.000 €. Im zweiten Jahr beträgt die Zinsrate durch die Restschuld von 98.000 € nur noch 6.860 € zuzüglich 2.000 € Tilgung. Die Restschuld zum Ende des zweiten Darlehensjahrs beträgt nun noch 96.000 €, wovon nun wiederum im dritten Abstattungsjahr die Zinsen neu berechnet werden. Bis zum Ende des zweiten Jahres hat der Kreditnehmer bereits 17.860 € gezahlt, getilgt wurden davon aber tatsächlich lediglich 4.000 €.

Allerdings birgt der Abstattungskredit auch einige Nachteile in sich: Zum einen hat sich der Kreditnehmer jedes Jahr auf eine neue Rate einzustellen und mit einer relativ hohen Belastung zum Anfang zu rechnen. Zum anderen dauert die Tilgung des Darlehens oftmals bis zu 50 oder noch mehr Jahre, bis der Kredit vollständig zurückgezahlt ist.

Was ist eigentlich eine Abfindung?

Mit Abfindung oder Abfindungsgeld bezeichnet man eine einmalige Leistung, die gewöhnlich in Bargeld ausgezahlt wird, um einen entstandenen Schaden gegenüber einer anderen Person wettzumachen. Am bekanntesten ist die Abfindung wohl bei einer Kündigung eines Arbeitnehmers, um den Arbeiter nicht leer ausgehen zu lassen. Dennoch ist es jedem Arbeitgeber freigestellt, ob er eine Abfindung gewährt oder nicht. Er muss allerdings bei einem Betrag, der unter dem des im Kündigungsschutzgesetz (KSchG) verankerten liegt, im Voraus ausdrücklich darauf hinweisen, da der Arbeitnehmer sonst nach abgelaufener Kündigungsfrist eine Ausgleich der Differenz einfordern kann. Falls es wirklich zu dem unglücklichen und hoffentlich auch seltenen Fall kommen sollte, dass der gekündigte Arbeitnehmer während dieser Frist verstirbt, so können seine Erben nicht auf der Auszahlung des Abfindungsgeldes bestehen.

Gewöhnlich wird der Gekündigte aber entsprechend entschädigt, wobei sich die Abfindung nach dem Bruttomonatsgehalt kalkuliert. Dabei wird die Hälfte eines Monatsgehaltes mit den Beschäftigungsjahren multipliziert.

Beispiel:
Angenommen, ein Arbeitnehmer verdiene im Monat 1.700 € brutto. Seine Beschäftigungsdauer habe drei Jahre und sieben Monate betragen, wobei die sieben Monate als volles Jahr gelten, da er hierbei über ein halbes Jahr für das Unternehmen tätig war. Laut Kündigungsschutzgesetz erhalte der Entlassene eine Abfindung von 3.400 €:

1.700 € 50% 4 Jahre = 3.400 €

Eine Abfindung kann aber auch im Privatrecht gezahlt werden: Bei Erbverzicht wird derjenige, der einem bestimmten vererbten Sachgegenstand entsagt, mit Abfindungsgeld ausbezahlt. Oft werden auch vorläufige Renten im Sozialrecht als Abfindung bezeichnet. Im Grunde ist es jedoch immer eine einmalige Leistung in Form von Geld als Entschädigung einer Person, die von Schadensersatzleitungen lediglich in ihrer Rechtsform zu unterscheiden ist.

Die iPlus VISA Card – viel Ersparnis für den

Die iPlus VISA Card ist eine von der Santander Consumer Bank ausgegebene Kreditkarte, deren Inhaber weltweit über 24 Millionen Akzeptanzstellen und mehr als 800.000 Bankautomaten zur Verfügung stehen.

Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Kreditkarten ist beispielsweise, dass sie einen weltweiten Tankrabatt von ein Prozent auf maximal 400,00 € Tankumsatz pro Monat bietet. Gerade in Zeiten hoher Benzinpreise konnte die Santander Bank damit werben. Ein anderes Extra ist die integrierte Reiserücktrittskostenversicherung, wobei nur Bedingung ist, dass der Karteninhaber die Reise mit der iPlus VISA Card zu bezahlen hat. Des Weiteren wird dem Besitzer der Karte ein Rabatt von fünf Prozent gewährt, sofern er seine Reise über die Urlaubsplus GmbH bucht.

Es wird auch mit flexibler Rückzahlung der Kartenumsätze geworben: Der Rechnungsbetrag kann ganz bequem von einem bereits vorhandenen Konto eingezogen werden – dabei spielt die Bank keine Rolle -, oder es wird eine Teilzahlung mit der Bank vereinbart, sodass man ganz in Ruhe in monatlichen Raten mit einem relativ geringen anfänglichen effektiven Jahreszins zurückzahlt. Dank der von der Santander Consumer Bank angebotenen zusätzlichen Ratenschutzversicherung kann sich der Karteninhaber auch bequem gegen Arbeitsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit und Sterbefall gegen einen minimalen Aufpreis versichern lassen.

Zu all dem kommt, dass die iPlus VISA Card mit all ihren Vorteilen und verlockenden Angeboten im ersten Jahr gebührenfrei ist und danach eine Jahresgebühr von nur 26,90 € aufweist.

Jedoch ist zu bedenken, dass man mit dieser Karte viel Werbung auf sich zieht: Die Santander Consumer Bank kommt immer wieder mit neuen, benutzerfreundlichen Angeboten und gewisse Vorzüge können oftmals nur in Verbindung mit bestimmten Gesellschaften genossen werden.

Was ist eigentlich eine Hypothek?

Der Begriff Hypothek kommt aus dem Griechischen und heißt eigentlich „Unterpfand”. Damit ist eine Hypothek also ein beschränktes Herrschaftsrecht, das den Inhaber der Hypothek dazu berechtigt, in einer bestimmten Weise auf die hypothekarisch belastete Sachse Einfluss zu nehmen. Heute wird eine Hypothek meist im Gründstücksrecht verwendet; bekannt ist der Begriff vor allem durch das Gesellschaftsspiel Monopoly. In diesem Spiel ist eine Hypothek, mit der ein Grundstück belastet werden kann, die letzte Überlebenschance, falls es zu unerwarteten finanziellen Schwierigkeiten gekommen ist. Wird eine Hypothek aufgenommen, so zahlt die Bank den festgesetzten Geldbetrag, der von Beginn an für eine mögliche hypothekarische Belastung auf genau dieses Grundstück bekannt ist, an den Empfangsberechtigten.

Der Eigentümer des Grundstücks gilt zwar noch als Besitzer dessen, darf aber darüber kein Einkommen mehr verbuchen. Wird dieses Grundstück verkauft, so wird auch die Hypothek mit verkauft – und der neue Inhaber muss diese erst bei der Bank abbezahlen, bevor er die erworbene Liegenschaft als Einnahmequelle nutzen kann. Sind alle Besitztümer eines Monopoly-Spielers hypothekarisch belastet, so ist er zahlungs- und einnahmeunfähig und somit bankrott. Schließlich könnte man eine Hypothek also auch mit einer Art Sicherheit umschreiben, die dem Gläubiger noch zusteht, falls es zu einem unerwarteten Engpass in Sachen Geld kommen sollte.

In dem seltenen Fall, dass der Gläubiger das nötige Geld, um die Hypothek wieder abzubezahlen, aufbringt, erhält er die gesamten Grundstücksrechte von der Bank zurück und darf darüber wieder Verdienst machen.

Momentan sind in Deutschland noch gut 20% aller Grundstücksbelastungen als Hypothek bestellt, der Rest verteilt sich auf andere Finanzierungsformen.