Archiv für Oktober, 2008
Barclaycard for Students
- Wer die Barclaycard for Students bestellt muss ein Jahr keine Beiträge zahlen. In den darauffolgenden Jahren beträgt die Gebühr 12 € pro Jahr.
- Die Barclaycard for Students ist die einzige Kreditkarte die es speziell für Studenten gibt. Man kann sie jedoch genauso weltweit einsetzen, wie andere Kreditkarten. Dadurch erreicht man auch als Student hohe finanzielle Flexibilität.
- Man hat bei der Barclaycard for Students die Möglichkeit des vollen Kreditrahmens mit 0 % Zinsen. Das heißt, wenn man den Betrag innerhalb von 2 Monaten wieder ausgleicht, dann zahlt man auf den Kreditbetrag keine Zinsen.
- Den Ausgleich des Kontos kann man entweder mit einem Mal oder in Raten abzahlen, was durchaus manchmal sinnvoller und auch bequemer ist. Man muss nur 5 % des gesamten Betrages im Monat begleichen, was mindestens 25 € ausmachen muss. Hier werden dann lediglich die üblichen Bankzinsen erhoben.
- Am Anfang wird der Kreditrahmen bis zu 1000 € betragen. Die finanzielle Flexibilität steigt weiter durch die Einzahlung auf das Kreditkarten-Konto.
- Man bekommt mit dieser Karte eine Reiseversicherung, speziell für Studenten. Der Beitrag für diese Versicherung beträgt lediglich 3 € im Jahr.
- Ganze 2,20 % Guthabenzinsen pro Jahr bekommt man auf das Kreditkarten-Konto. Hierfür gibt es im Übrigen kein Limit. Den Guthabenzins bekommt man ab dem ersten Cent.
- Falls die Barclaycard for Students mal nicht akzeptiert wird, kann man die beitragsfreie ec/Maestro-Karte nutzen, die man hinzu bekommen kann. Dies ist komfortabel, da das Konto nicht gleich mit dem getätigten Umsatz belastet wird. Man kann hier innerhalb von 2 Monaten den Gesamtbetrag ausgleichen oder in Raten zurück zahlen.
- Es stehen bei diesem Kreditkarten-Doppel aus Visa und MasterCard über 30 Millionen Akzeptanzstellen weltweit offen.
- Man kann mit der Barclaycard for Students weltweit Bargeld am Geldautomaten abheben, vorausgesetzt es ist das Visa oder MasterCard Logo angebracht. So kann man bis zu 500 € am Tag abheben, sollte dies den Kreditrahmen nicht übersteigen.
Barclaycard Business
Die Barclaycard Business besteht aus der Visa Karte für geschäftliche Ausgaben sowie der MasterCard für private Käufe. So können private und geschäftliche Ausgaben perfekt getrennt werden. Das ist natürlich interessant für Privat- und Geschäftsleute.
- Man kann also hier ganz einfach die Visa Business Kreditkarte für geschäftliche Zahlungen einsetzen. Für private Ausgaben hat man dann die MasterCard zur Verfügung.
- Monatlich bekommt der Nutzer einen Kontoauszug auf dem er sämtliche Umsätze Nachverfolgen kann. Dies ermöglicht eine exakte und unkomplizierte Spesenabrechnung. Die Visa Business- und die MasterCard Umsätze werden hier natürlich separat geführt.
- Man kann mit der Barclaycard Business ohne weiteres eine Reise am Telefon planen und einfach und unkompliziert mit der Barclaycard Business zahlen. Daraufhin kommen die kompletten Reiseunterlagen zum Benutzer nach Hause.
- Eine Abwicklung der Spesen über die Barclaycard Visa Business erspart es dem Nutzer eine größere Menge Bargeld im Hause haben zu müssen. Man hat außerdem auch keinen Zinsverlust, wobei auch der mit den Reisevorschüssen verbundene Abwicklungsaufwand hinfällig wird. Vom Girokonto muss man hier natürlich auch keine Barvorschüsse leisten.
- Je nach Umsatz beträgt der Beitrag im Jahr 0 bis 30 €.
- Sicherheit wird natürlich ebenfalls groß geschrieben. So kommen Nutzer der Barclaycard Business in den Genuss des Schutzes bei Kartenmissbrauch (mit 0,-Euro-Selbstbehalt), der 24-Stunden-Notfall-Hotline, des Internet Lieferschutzes, des Notfallservice auf Reisen und des Online-Kundenservice.
- Man hat bei Barclaycard Business die Möglichkeit des vollen Kreditrahmens mit 0 % Zinsen. Das heißt, wenn man den Betrag innerhalb von 2 Monaten wieder ausgleicht, dann zahlt man auf den Kreditbetrag keine Zinsen.
- Als Nutzer der Barclaycard Business kann man sein Konto flexibel ausgleichen. Das heißt, man begleicht den Betrag entweder auf einem Mal oder in Teilbeträgen. Sollte man sich für die Zahlung von Teilbeträgen entscheiden, dann muss die monatliche Rückzahlung nur 5 % betragen (mindestens € 25,-). Fällig bei Teilrückzahlungen sind die banküblichen Zinsen.
Die alte Dame und die Börse
Ingeborg Mootz kann als Paradebeispiel für vieles herhalten: etwa als Beleg für die Behauptung, dass geistige Beweglichkeit auch den Körper fit hält. Oder das Emanzipation in jedem Alter möglich ist. Dass heutige Senioren weiterhin am Ball bleiben wollen. Und dass Aktienspekulationen keine Frage hochgestochener Detailkenntnisse ist.
Die 86-Jährige aus Gießen hat sich ihr Börsenwissen selbst beigebracht, und sie ist außerordentlich erfolgreich. Dabei schien ihr Lebensweg sie bestimmt nicht zur Börse führen. Auf einer Veranstaltung des Business and Professionel Women (BPW) Germany Club München e.V. erzählt sie ihre Geschichte.
Ingeborg Mootz, blondes Haar, weiße Hose, blau gestreifte Bluse, redet ohne Manuskript, ohne sich am Rednerpult abzustützen. Geschickt lässt sie hinweise auf ihr Buch „Börsenkrimi“ einfließen, das sie im Eigenverlag herausgebracht hat und das ihre Tochter am Infostand zum verkauf anbietet. Die Entspannungspädagogin, einziges Kind der späten Börsenlady, staunt immer noch: „Ich hätte nicht gedacht, dass mich meine Mutter noch in diesem Alter überholt.“
Eine Allerweltsbiografie
Nach dem Besuch der Volksschule erlernte Ingeborg Mootz keinen Beruf, sie musste ihre Mutter pflegen. Heirat, Hausfrau, Mutter, Abhängigkeit. Nach 20 Ehejahren, mit 48, der entscheidende Schritt: „Es gab Ärger mit dem Geld. Für das Totospielen waren 300 Euro da, aber am Haushaltsgeld wurde gespart“, erinnert sie sich. „Da habe ich zu meinem Mann gesagt: Ich werde jetzt arbeiten.“ Die Berufslose wollte genau soviel verdienen wie ihr Gatte als Prokurist. Sie ließ sich im dreiwöchigen Schnelldurchlauf zur Vermögensberaterin ausbilden. „Da habe ich etwas über Versicherungen gelernt. Vor allem lernte ich, über meinen Schatten zu springen und auf Menschen zuzugehen.“ Zwei Jahre verkaufte sie Versicherungen, bis sie bei einem Unfall einen Lendenwirbelbruch erlitt und sehr lange arbeitsunfähig war.
Eine unspektakuläre Strategie
Ärger gab es, als sie ihre Aktien kaufte. „Mein Mann war der Meinung, Frauen verstünden nichts von Geld.“ Frau Mootz war anderer Meinung, Aber sie gab klein bei und verkaufte ihre Aktien wieder. Als ihr Mann 1997 starb, erbte die damals 77-Jährige Aktien im Wert von 60.000 D-Mark. „Da habe ich mir gesagt: Daraus mache ich in zehn Jahren eine Million. Neun Jahre später habe ich es geschafft, auch wenn es nur eine halbe Million Euro sind. Aber auch in dieser Währung schaffe ich noch eine Million.“
Aus ihrer Methode macht die ältere Dame kein Geheimnis, und geheimnisvoll ist sie auch nicht: „Ich kaufe nur DAX-Werte, sehe mir die Firmenporträts genau an, verfolge die Kursentwicklungen der vergangenen Jahre, achte auf die Dividendenausschüttungen und darauf, dass genügend Kleinaktionäre beteiligt sind. Und vor allem: Geduld haben und nicht nach dem schnellen Geld streben.“
In jüngster Zeit musste sie viermal ins Krankenhaus. Das warf sie nicht um, im Gegenteil: „Ich hatte die Vision, mit 86 voll durchzustarten.“ Fünf Fernsehauftritte folgten, jetzt will sie Vorträge in Schulen und Universitäten halten, um zu zeigen, wie man mit Aktien umgeht, und um ihren Zuhörern die Angst vor Aktien zu nehmen. Frauen mahnt sie überzeugend: „Mehr Selbstbewusstsein und Selbstverantwortung!“
Auslandskredit
Der Auslandskredit ist, wie sein Name auch sagt, ein Kredit aus dem Ausland, für dessen Vergabe die Schufa des Kreditantragstellers nicht eingeholt wird.
Der bekannteste Auslandskredit ist der sogenannte Schweizer Kredit, den Kreditvermittler in Zusammenarbeit mit Schweizer Banken anbieten.
Die Nachfrage nach einem Auslandskredit kommt in der Regel von Personen, die aufgrund von negativen Eintragungen in der Schufa von deutschen Banken keinen Kredit gewährt bekommen.
Doch auch ein Auslandskredit unterliegt einer bestimmten Bonitätsprüfung, so wird beispielsweise bei dem Kredit aus der Schweiz, der in Höhe von 3500 Euro gewährt wird und der über maximal 40 Monate läuft, immer verlangt, dass der Kreditantragsteller Arbeitnehmer ist und eine Festanstellung nachweisen kann. Dazu muss das Arbeitsverhältnis schon mindestens über sechs Monate bestehen. Das Alter der Antragsteller darf 58 Jahre nicht überschreiten und männliche Antragsteller, die jünger als 23 Jahre sind, müssen außerdem nachweisen, dass sie den Wehrdienst erledigt haben oder entsprechend freigestellt sind. Außerdem wird ein pfändbares Einkommen in bestimmten Höhen verlangt, konkrete Informationen bekommt man über das Internet.
Der Auslandskredit wird in der Regel über Kreditvermittlungen beschafft, Antragsteller für solche Kredite sollten immer berücksichtigen, dass für die Vermittlung des Auslandskredites an den Vermittler auch Provisionen zu zahlen sind. Dabei ist wichtig zu wissen, dass der Vermittler im aktiv werden sollte, ohne Vorkosten in Rechnung zu stellen. Nur bei erfolgreicher Kreditvermittlung werden dann Gebühren fällig, die in die Rate eingerechnet werden. Kreditvermittler, die Vorkosten verlangen, arbeiten in der Regel nicht seriös.
Der Auslandskredit bietet nicht nur den Vorteil, dass seine Genehmigung schufafrei erfolgt, sondern auch nach erfolgter Auszahlung erfolgt keine Information an die Schufa. So eignet sich ein Auslandskredit hervorragend als Nebenkredit, von dem kein Außenstehender erfährt.
Energie sparen – Wasserkosten sparen – Sparen – 5. Lecks vermeiden
5. Lecks vermeiden
Wenn man Wasser und somit Wasserkosten sparen will, dann sollte man darauf achten, dass kein Wasser ungenutzt einfach in den Abfluß fließt.
Dies ist allerdings immer dann der Fall, wenn es bedingt durch Undichtigkeiten Leckstellen gibt, wie es zum Beispiel häufig bei Wasserhähnen und Toilettenspülungen vorkommt.
Im Alltag wird es oft nur wenig ernst genommen, wenn ein Wasserhahn tropft oder wenn der Spülkasten einer Toilette leckt, da oftmals davon ausgegangen wird, dass keine erheblichen Mengen an Wasser verloren gehen.
Wenn man sich jedoch einmal vor Augen führt, dass über einen tropfenden Wasserhahn zumeist mehr als 100 Liter Wasser pro Monat verschwendet werden und ein leckender Spülkasten noch weitaus mehr Wasser verschwendet, sieht man, dass Handlungsbedarf besteht, wenn solche Fälle vorliegen.
Abhilfe kann man in solchen Fällen schaffen, indem man:
a) Bei einem tropfenden Wasserhahn, die Dichtung austauscht, die meistens für das Tropfen verantwortlich ist.
Dieses macht man, indem man erstens die Wasserzuläufe absperrt, die Wasserhähne mit einer Armaturenzange abdreht, die Dichtung, die unten am Ventil sitzt, entnimmt und gegen eine neue Dichtung ersetzt.
b) Bei einem leckendem Spülkasten zunächst wiederum die Wasserzufuhr abstellt, den Deckel des Spülkastens abnimmt und den Bedienhebel, der von der Spültaste ausgeht, herauszieht.
Danach kann man das man das Überlaufrohr, dass sich mittig befindet, einfach herausdrehen. Die Dichtung, die zumeist für das Lecken verantwortlich ist, befindet sich am unteren Ende des Überlaufrohres und sollte durch eine neue Dichtung ersetzt werden.
Die oben beschriebenen Arbeiten sind sehr leicht ausführbar und es bedarf keines großen handwerklichen Geschickes, um die Arbeiten durchzuführen.
Wer sich solche Arbeiten dennoch nicht zutraut, sollte sich entsprechende Hilfe suchen, statt die Lecks einfach zu tolerieren und somit viel Wasser zu verschwenden.
Gegebenenfalls findet sich im Freundes- oder Bekanntenkreis ein handwerklich geschickter Mensch, der die Arbeiten ohne Probleme durchführen kann, so dass dann auf teure Fachkräfte verzichtet werden kann.
- Wie man durch leichte Änderungen der Gewohnheiten bereits erhebliche Mengen an Wasser sparen kann.
- Worauf man bei der Wahl von Armaturen achten sollte.
- Wo Sparpotentiale beim Duschen vorliegen.
- Wie man den Wasserverbrauch einer Toilettenspülung senken kann.
- Und was man tun sollte, wenn Wasser über tropfende Wasserhähne oder undichte Toilettenspülungen verloren geht.
Energie sparen – Wasserkosten sparen – 4. Sparen bei der Toilettenspülung
4. Sparen bei der Toilettenspülung
Neben dem Wasserbedarf für die Körperhygiene ist der Wasserbedarf für die Toilettenspülung einer der größten Verbrauchsquellen eines Haushaltes.
So fließen bei älteren Toiletten manchmal fast 15 Liter Wasser bei jedem Spülvorgang durch. Ausreichen würde jedoch auch etwa die Hälfte der Wassermenge. Maximal werden für einen Spülvorgang 9 Liter Wasser benötigt, wobei für das “kleine Geschäft” auch drei Liter völlig ausreichend sind.
Da viele Toilettenspülungen viel mehr Wasser verbrauchen, als notwendig wäre, liegt hier auch ein erhebliches Sparpotential vor, da man mit ein paar einfachen Handgriffen den Wasserbedarf selber senken kann.
Hierfür sollte man wie folgt vorgehen:
a) Wasserbedarf überprüfen
Um feststellen zu können, ob sich der Wasserverbrauch des Toilettenspülung reduzieren läßt, sollte man erst einmal wissen, wieviel Wasser diese denn derzeit benötigt.
Dies kann man ganz einfach machen, indem man den Deckel des Spülkastens herunternimmt und sich den Wasserstand genau merkt oder besser markiert.
Anschließend sperrt man die Wasserzufuhr, was man zumeist über das Eckventil machen kann, und läßt den Spülkasten leer laufen.
Jetzt kann man den Spülkasten per Hand mittels eines Meßbechers wieder bis zum alten Stand auffüllen und kennt somit den derzeitigen Wasserbedarf.
b) Wasserbedarf reduzieren
Um den Wasserbedarf des Spülkastens zu senken, sollten man wiederum den Spülkasten bei abgesperrtem Wasserzulauf leeren.
Danach verschiebt man einfach den Kunststoffschwimmer in Richtung des Abflußrohres, was eine verminderte Füllhöhe des Spülkastens bewirken sollte.
Anschließend sollte man testen, wie hoch sich der Spülkasten mit Wasser füllt und ggf. Korrekturen vornehmen.
Für den Fall, dass sich der Schwimmer bei einer Toilettenspülung nicht verstellen läßt, gibt es noch die Möglichkeit das Volumen des Spülkastens zu reduzieren, indem einfach schwere und feste Gegenstände (wie zum Beispiel Ziegelsteine) in den Spülkasten gelegt werden. Der Spülkasten füllt sich dann zwar bis zur gewohnten Höhe, beinhaltet jedoch weniger Wasser.
Eine weitere Möglichkeit, den Wasserbedarf einer Toilettenspülung zu senken, ist, sich einen sogenannten Druckspüler einbauen zu lassen.
Solche Druckspüler verbrauchen deshalb erheblich weniger Wasser, da das Wasser mit erhöhtem Druck durch die Toilette gespült wird.
Diese Sparmöglichkeit ist leider mit einer finanziellen Investition verbunden, die sich über das eingesparte Wasser jedoch bereits mittelfristig amortisiert.
- Wie man durch leichte Änderungen der Gewohnheiten bereits erhebliche Mengen an Wasser sparen kann.
- Worauf man bei der Wahl von Armaturen achten sollte.
- Wo Sparpotentiale beim Duschen vorliegen.
- Wie man den Wasserverbrauch einer Toilettenspülung senken kann.
- Und was man tun sollte, wenn Wasser über tropfende Wasserhähne oder undichte Toilettenspülungen verloren geht.
Energie sparen – Wasserkosten sparen – 3. Sparen beim Duschen
3. Sparen beim Duschen
Ein sehr großer Teil des gesamten Wasserbedarfes eines Haushaltes wird für die Körperpflege, also hauptsächlich für Baden und Duschen, aufgewendet.
Deshalb gibt es in diesem Bereich auch ein großes Sparpotential und auf dieser Seite soll einmal dargelegt werden, wie man beim Duschen Wasser sparen kann.
Hierfür gibt es in der Hauptsache drei Möglichkeiten:
a) Das “Duschverhalten” ändern
Die wassersparenste Methode zu duschen ist sicherlich, den Körper zunächst hinreichend zu befeuchten, das Wasser wieder abzustellen, sich einzuseifen und sich dann erst wieder abzuduschen.
Mit dieser sparsamen Methode des Duschens können allerdings nicht alle Menschen leben, da das warme Wasser auch als Genuß empfunden wird. Etwas einschränken könnten sich viele Menschen aber hinsichtlich der Dauer eines Duschbades, da diesbezüglich oftmals etwas übertrieben wird.
Wer dazu neigt, sehr ausgiebig zu duschen, sollte sich bewußt sein, dass dieses keinesfalls ein kostenloses Vergnügen ist.
b) Spar-Duschköpfe verwenden
Man kann beim Duschen allerdings auch sparen, ohne auf jeglichen Komfort verzichten zu müssen. Hierfür muß man lediglich sogenannte “Spar Duschköpfe” verwenden, die dem Wasserstrahl Luftblasen beimischen und den Wasserverbrauch somit mehr als halbieren.
Nutzt man einen “Spar Duschkopf” wird man keine Veränderungen bezüglich des Komforts beim Duschen feststellen, da sich der Wasserstrahl kaum anders anfühlt, als bei herkömmlichen Duschköpfen.
c) Durchflussbegrenzer nutzen
Eine andere Möglichkeit, den Wasserverbrauch beim Duschen zu senken, besteht in der Verwendung von sogenannten Durchflussbegrenzern. Durchflussbegrenzer sind für wenige Euro im Baumarkt erhältlich und werden ganz einfach zwischen die Armatur und den Duschschlauch geschraubt.
Die Wasserersparnis ist bei der Verwendung solcher Durchflussbegrenzer erheblich. Durchflussbegrenzer können immer dann zum Einsatz kommen, wenn das Wasser nicht elektrisch (z. B. mittels Durchlauferhitzern oder Boilern) erhitzt wird, da solche Geräte durch den Einsatz von Durchflussbegrenzern entweder nicht mehr funktionieren könnten oder im schlimmsten Falle auch zerstört werden können.
- Wie man durch leichte Änderungen der Gewohnheiten bereits erhebliche Mengen an Wasser sparen kann.
- Worauf man bei der Wahl von Armaturen achten sollte.
- Wo Sparpotentiale beim Duschen vorliegen.
- Wie man den Wasserverbrauch einer Toilettenspülung senken kann.
- Und was man tun sollte, wenn Wasser über tropfende Wasserhähne oder undichte Toilettenspülungen verloren geht.
Energie sparen – Wasserkosten sparen – 2. richtige Armatur wählen
2. Die richtige Armatur wählen
Der Wasserverbrauch ist natürlich stark abhängig davon, wieviel Wasser durch Wasserhähne bzw. Armaturen fließt. Deshalb ist es auch wichtig, dass man sich ein paar Kenntnisse über verschiedene Armaturen und dessen Vor- und Nachteile aneignet.
Dieses gilt natürlich insbesondere dann, wenn man plant, sich für Küche oder Bad neue Armaturen anzuschaffen.
a) Die Durchflussklassen
Armaturen sind mit verschiedenen Durchflussgeschwindigkeiten erhältlich, die durch die Durchflussklassen A bis D gekennzeichnet sind. Hierbei kennzeichnet die Durchflussklasse “A” einen geringen Wasserdurchfluss und die Klasse “D” einen hohen Wasserdurchfluss.
Die Angaben zu diesen verschiedenen Durchflussklassen findet man auf den Verpackungen der Armaturen.
Berücksichtigen sollte man diese Klassen in Abhängigkeit vom Verwendungszweck der jeweiligen Armatur. So sollte für Anwendungen, bei denen man fließendes Wasser direkt nutzt (z. B. Duschen), einen möglichst geringen Wasserdurchfluss wählen (Klasse A) und für Anwendungen, bei denen man eine definierte Menge an Wasser benötigt (z. B. Badewannenzulauf) einen hohen Wasserdurchfluss wählen, um zum Beispiel die Wanne schneller befüllen zu können.
b) Armaturen mit getrennter Warm- und Kaltwasserregelung
Bei solchen “Zwei Griff Armaturen” wird kaltes und warmes Wasser getrennt geregelt.
Der Nachteil solcher Armaturen ist, dass es aufwendig ist, die gewünschte Temperatur des Wassers einzustellen, da man zwei Regler richtig einstellen muß, um kaltes und warmes Wasser richtig zu mischen. Bei diesem “Einstellungsvorgang” fließt oftmals sehr viel Wasser ungenutzt durch.
Ein Vorteil solcher Armaturen ist, dass man nicht aus Versehen warmes Wasser zumischt, wenn man lediglich kaltes Wasser benötigt und man somit keine Energie für das Erwärmen das Wassers verschwenden kann.
c) Einhebelmischer
Bei Einhebelmischern stellt man die gewünschte Temperatur des Wassers bequem mit nur einem Griff ein. Auf diese Weise erreicht man sehr viel schneller die gewünschte Wassertemperatur als bei “Zwei Griff Armaturen” und es fließt somit wesentlich weniger Wasser ungenutzt durch, wenn man beispielsweise die Wassertemperatur für ein Duschbad regeln will.
Solche Einhebelmischer haben jedoch auch einen Nachteil, der darin besteht, dass man in Fällen, in denen ausschließlich kaltes Wasser benötigt wird, sehr leicht auch warmes Wasser zumischt und somit Energie für das Erwärmen dieses Wassers verschwendet.
d) Thermostat Armaturen
Bei Thermostat Armaturen kann man die gewünschte Wassertemperatur direkt einstellen und das Mischen von kaltem und warmen Wasser erfolgt automatisch über die Armatur.
Die Vorteile solcher Thermostat Armaturen liegen darin, dass zum Einen die Verwendung sehr bequem und komfortabel ist und zum Anderen, dass kaum noch Wasser ungenutzt durchfließt, da die gewünschte Wassertemperatur sehr schnell zur Verfügung steht.
Der Nachteil solcher Armaturen liegt im Anschaffungspreis, der deutlich höher ist als bei herkömmlichen Armaturen. Auf lange Sicht lohnt sich diese Investition jedoch, bedingt durch den verminderten Wasserverbrauch.
- Wie man durch leichte Änderungen der Gewohnheiten bereits erhebliche Mengen an Wasser sparen kann.
- Worauf man bei der Wahl von Armaturen achten sollte.
- Wo Sparpotentiale beim Duschen vorliegen.
- Wie man den Wasserverbrauch einer Toilettenspülung senken kann.
- Und was man tun sollte, wenn Wasser über tropfende Wasserhähne oder undichte Toilettenspülungen verloren geht.
Energie sparen – Wasserkosten sparen – 1. Sparsamer Umgang mit Wasser
1. Sparsamer Umgang mit Wasser
Es gibt einige Möglichkeiten, Wasser mittels des Einbaues von Hilfsmitteln, wie zum Beispiel Durchflussbegrenzer, zu sparen, die in späteren Abschnitten noch angesprochen werden.
Auf dieser Seite soll einmal aufgezeigt werden, dass es zudem möglich ist, die jährlichen Wasserkosten auch durch einfache Änderungen einiger Gewohnheiten zu reduzieren.
Diese kann man zum Beispiel erreichen, indem man:
a) Vorhandene Sparpotentiale nutzt
Vorhandene Sparpotentiale findet man oftmals bei Haushaltsgeräten, wie Geschirrspülmaschinen, Waschmaschinen und auch Toiletten. Diese Geräte verfügen oftmals über Sparprogramme bzw. Spartasten.
In der Praxis werden diese Sparpotentiale jedoch oftmals kaum genutzt. Wenn man seine Wasserkosten senken möchte sollte man sich angewöhnen, bei Waschmaschinen und Geschirrspülmaschinen Sparprogramme immer dann zu nutzen, wenn die Maschinen nicht vollständig befüllt werden. Macht man dieses, spart man im übrigen nicht nur Wasser, sondern auch elektrischen Strom, da die Maschinen weniger Wasser aufheizen müssen.
Verfügt die Toilettenspülung über eine Spartaste, dann sollte man diese beim “kleinen Geschäft” auch nutzen, da ansonsten viele Liter Wasser unnötig verbraucht werden.
b) Wasser nicht sinnlos verschwendet
Oft kann man beobachten, dass Menschen einen Wasserhahn aufdrehen, ohne das Wasser wirklich zu nutzen. So lassen zum Beispiel viele Menschen während des Zähneputzens das Wasser die komplette Zeit laufen, obwohl es durchaus möglich wäre, den Hahn während der Zeit des Putzens zu schließen.
Wer auf solche Kleinigkeiten achtet und diese abstellt, kann in der Summe eine große Menge an Wasser sparen und somit natürlich auch die Wasserkosten senken.
c) Duscht statt badet
Bei einem Bad in einer Badewanne wird in der Regel rund vier Mal mehr Wasser benötigt, als bei einer Dusche. Da ein kostenbewußtes Leben keinesfalls bedeuten sollte, dass man an Lebensqualität einbüßen muß, sollte aufgrund dieser Tatsache allerdings Niemand auf ein entspannendes und sinnliches Bad verzichten. Man sollte sich der Tatsache, dass Baden wirklich Geld kostet, allerdings bewußt sein und vielleicht nur dann ein Bad in der Wanne nehmen, wenn man dieses auch wirklich genießen kann. Wenn es hingegen wirklich nur um eine schnelle Körperreinigung geht, sollte man die Dusche bevorzugen.
- Wie man durch leichte Änderungen der Gewohnheiten bereits erhebliche Mengen an Wasser sparen kann.
- Worauf man bei der Wahl von Armaturen achten sollte.
- Wo Sparpotentiale beim Duschen vorliegen.
- Wie man den Wasserverbrauch einer Toilettenspülung senken kann.
- Und was man tun sollte, wenn Wasser über tropfende Wasserhähne oder undichte Toilettenspülungen verloren geht.
Energie sparen – Wasserkosten sparen
Einen Haushalt zu führen ist heutzutage richtig teuer geworden. Die Energiekosten für Strom, für die Bereitung von Warmwasser und für das Heizen eines Gebäudes steigen ständig und auch das zum Leben notwendige Wasser ist keineswegs billig.
So kostet ein Kubikmeter Wasser im Bundesdurchschnitt schon etwas mehr als 2 Euro. Da man in Deutschland neben den Kosten für das Trinkwasser auch noch das anfallende Abwasser bezahlen muß, verdoppeln sich diese Kosten noch einmal und ein Kubikmeter Wasser kostet somit im Bundesdurchschnitt über 4 Euro.
Aus diesem Grunde sollte man auch bemüht sein, seinen Verbrauch an Wasser zu kontrollieren und nach Möglichkeit zu reduzieren.
Schafft man es, seinen Wasserverbrauch zu reduzieren, kann man mit einer rentablen jährlichen Ersparnis rechnen.
So kann ein 4-Personen Haushalt, der bislang verschwenderisch mit Wasser umgegangen ist, nach Umsetzung einiger Sparmaßnahmen durchaus 300 bis 400 Euro pro Jahr einsparen.
Um Ihnen einen kleinen Einblick zu vermitteln, welche Sparmaßnahmen man in einem Haushalt durchführen kann um die Wasserkosten zu reduzieren, wurde auf den folgenden Seiten einige Tipps zusammengestellt.
So erfahren Sie:
- Wie man durch leichte Änderungen der Gewohnheiten bereits erhebliche Mengen an Wasser sparen kann.
- Worauf man bei der Wahl von Armaturen achten sollte.
- Wo Sparpotentiale beim Duschen vorliegen.
- Wie man den Wasserverbrauch einer Toilettenspülung senken kann.
- Und was man tun sollte, wenn Wasser über tropfende Wasserhähne oder undichte Toilettenspülungen verloren geht.
Die Informationen auf diesen Seiten wurden sorgfältig mittels Recherchen im Internet und entsprechender Fachliteratur zusammengestellt und werden sich hoffentlich als interessant und nützlich für Sie erweisen.
